Weiter gehts mit Formzahlbildern

Entscheidung

Es gibt zwei Möglichkeiten Punkte in einem 10er Punktefeld anzuordnen. Sie können fortlaufend ergänzt werden, bis die erste 5er Reihe voll ist um dann in der zweiten Reihe fortzufahren. Man erhällt damit Bilder und Darstellungen die sehr deutlich die Beziehung einzelner Mengen zur 5 zeigen. Färbt man die Punkte in der ersten Reihe rot und die der folgenden dann blau ist dies noch nachdrücklicher. Diese Darstellung, auch in abgeänderter Form als „Rechenschiffchen“ im Mathematikbuch ‚“Welt der Zahl“ gebräuchlich, ist sehr verbreitet. Meistens bildet sie die Grundlage für die Arbeit mit Wendeplättchen, welche beispielsweise bei der Addition in die Felder gelegt werden. Da dies meiner Meinung nach ein zählendes Rechnen unterstützt, da die Kinder lediglich jeweils die Menge 1 ergänzen, nämlich ein Wendeplättchen, bzw. die Aufgabe durch weiterzählen lösen, bin ich auf der Suche nach einer Alternative. Diese ist links dargestellt. Ich nutze die Formzahlbilder in diesr Form. Dadurch, dass nach unten aufgefüllt wird, entstehen Darstellungen, die eine deutliche Beziehung zu den Verdoppelungsaufgaben haben. Sie bekommen den Charakter von Puzzlestücken, was ich dadurch verstärke, indem ich sie auch passend ausschneide und nicht durch eine Rahmen versehe. Es entsteht dadurch eine Art Baukasten, mit dem die Kinder Additionsaufgaben lösen können. Ich erhoffe, dass bei den Kindern dadurch tragfähige Bilder und Vorstellungen entstehen, mit denen sie auf lange Sicht Aufgaben gedanklich durchführen können, ohne die Strategie des Weiterzählens zu nutzen. Der Nachteil der gewählten Darstellung ist die nicht direkt sichtbare Beziehung zur 5. Ich nehme dies im Tausch für die oben genannten Vorteile in Kauf und werde die Kraft der Fünf intensiv mit anderem Material thematisieren.

Einführung

Vor der „Arbeit“ mit den Formzahlbildern habe ich diese erst einmal intensiv eingeführt. Ausgehend von einfachen, ungeordneten Mengendarstellungen als Eigenproduktionen, haben wir gemeinsam erarbeitet, dass man Mengen schneller zählen kann, wenn sie geordnet sind. Im Anschluss daran haben die Kinder mit unterschiedlichen Ordnungen experimentiert (Thema meine Lieblingszahl) und haben diese vorgestellt. Dies führte uns zu den Kennkarten. Mit dem Ziel der Anbahung einer Vorstellung hab ich wiederholt die Mengen am OHP präsentiert und so genannte Schnellzählrunden gemacht. In kurzen Sequenzen haben die Kinder dies an ihrem Platz wiederholt. Eine interessante Variation war, die Karten umzudrehen und überlegen zu lassen, um welche Zahl es sich handeln könnte. Die Kinder hatten die größten Probleme mit der Zahl 8. Hier mussten sie noch häufiger nachzählen, um die Anzahl angeben zu können.

Hier gibt es die Vorlage für die Kennkarten. Ausdrucken und laminieren:

Kennkarten

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